One Billion Rising, kritische Linksammlung

Im Wildwasser-Forum wird gerade über „One Billion Rising” diskutiert, weil auch für 2014 wieder eben diese Aktion geplant wird.

Da – zumindest wenn ich die Forumsregeln streng lese – Links seit der Wiedereröffnung dort komplett verboten sind (auch wenn ich auch seither immer wieder Links sehe, auch im zitierten Eröffnungsposting des Threads), veröffentliche ich eben hier eine Linkliste mit Postings, die sich kritisch mit „One Billion Rising” bzw. der Kampagne „V-day” auseinandersetzen, die damit eng zusammenhängt und von Eve Ensler begründet wurde. Eve Ensler hat auch die „Vagina Monologe” kreiert. Manche der Beiträge, die ich hier verlinke, setzen sich auch hiermit auseinander.

Also los, zuerst deutschsprachig:

Auf mädchenblog schrieb Magda am Samstag vor dem „V-day” 2013 eine Samstagabendreflexion und beanstandet in dem Kampagnenvideo rassistische Ungleichgewichte und verweist auf weitere Kritik hierzu von GLADT (Selbstorganisation türkischstämmiger LSBTT; die Kritik auch als Webseite). GLADT kritisiert neben den rassistischen Stereotypen auch, dass die Erfahrungen von lesbischen, bisexuellen, queeren Frauen* und Trans*personen und auch von Menschen mit Behinderungen komplett ausgelassen werden – dies habe ich auch persönlich vor Ort so erlebt. Gewalt schien etwas zu sein, was nur Hetero-cis-frauen angetan wird, nicht aber Trans*- oder Inter*-Menschen oder gar (*gasp*) Männern.

Shehadistan beklagt Barrieren, die durch eine für eine Demonstration, für eine breite Teilnehmer*innenschaft doch eher komplizierte Choreographie aufgebaut werden, und stellt auch die Frage: Wollen sich überhaupt von sexualisierter Gewalt Betroffene (in großer Zahl) in einen öffentlichen Raum begeben, wo sie gerade wieder begafft werden können? Ist dies dem eigentlichen Thema der Aktion angemessen? Sprich: Ausschlüsse, Elitarismus, Angemessenheit?

Auch serialmel wollte Gewalterfahrung und Sexismus nicht durch Tanz verharmlosen, hatte den Eindruck, das Patriarchat nicht durch Tanz brechen zu können. Und nicht gegen Gewalt lächeln zu können.

takeover.beta werfen einen anderen Blick auf die Aktionsform des Tanzens. Den Tanz nur zur Freude und Befreiung zu nutzen (so wohl schon die Absicht von Eve Ensler) sei gerade ein Aufhänger einer Kritik wie der von Shehadistan. Doch es ist dann gerade kulturspezifisch (deutsch bzw. weiß), den Tanz als Aktionsform abzuwerten als „seicht und spaßig”. Aus der Sicht nicht-deutscher Kulturen, aus der Sicht von POC (people of color; Menschen, die nicht als „weiß” gelesen werden), kann Tanz eben durchaus anders wirken und verwendet werden; als Form der Auseinandersetzung mit kulturellen Eigenheiten (wie Geschlechterverhältnissen), aber auch als Form des Protestes.

meinkoerperist_ fühlte sich in einer Zwickmühle. Einerseits konnte und wollte sie sich nicht mit der Bewegung identifizieren wegen deren (neo-)kolonialen Bilden, der rassistischen Stereotype und der Gleichsetzung von Frau-Sein mit Vagina-Haben (sprich Cis-Sexismus). Andererseits fand sie es wichtig, dass eine große, auch in den Medien wahrgenommene Aktion stattfindet, und das Timing fand sie glücklich durch die enge Verknüpfung mit dem #aufschrei. Dennoch hätte sie sich das ganze inklusiver für queer/trans* gewünscht, als sicheren Raum auch für von Rassismus Betroffene. Und eben nicht als Konsumevent.

Rambling Rose merkt auf „ewig unzufrieden” viele Punkte an: Cissexismus (alle Frauen und nur die haben eine Vagina, siehe auch das Logo), implizite Diskriminierung innerhalb von allen Frauen*, die dem weißen, heteronormativen und geschlechterbinären Bild nicht entsprechen, Anlehnung an den konsumistischen und heteronormativen Valentinstag (statt z.B. Einbindung an den 25. November, Tag gegen Gewalt gegen Frauen), strenge Regeln für lokal teilnehmende Gruppen (z.B. Verpflichtung, jedes Jahr wieder mitzumachen, genaue Regelung der Verwendung von eventuellen Einnahmen). Einerseits globaler Anspruch, andererseits weiße (USA-)Brille und Heteronormativität.

DaniSojasahne hofft darauf (vermutlich vergebens, wenn ich das Video mit Eve Ensler auf onebillionrising.de sehe, wo z.B. das selbe Logo weiterverwendet wird), dass wenigstens auf die Kritik hinterher reagiert wird, wenn schon auf die vorher nicht reagiert wurde. Sie findet es wichtig, dass Aktionen gegen Gewalt gegen Frauen stattfinden. Und toll, dass einige Debatten und Bewegungen im Mainstream wahrgenommen werden, den Weg dorthin finden (z.B. Sl*twalks, #aufschrei, OBR). Sie verlangt dennoch mehr Inklusion, weniger Barrieren und Diskriminierung. Zitiert wieder die Kritik von GLADT, vor Ort sah sie, dass die Choreographie in einem Fitness-Studio für Frauen geübt wurde, ein Risiko, Körpernormen zu bestärken. Tanz fände sie in Ordnung als ein Element von vielen, nur lieber selbstbestimmter statt mit aufgeladenen Zwängen (z.B. eben der Choreographie als zentralem Teil der ganzen Aktion). Vereinnahmungs-/Vereinheitlichungsprozesse sieht und kritisiert sie (Frauen, die angeblich alle die selben Erfahrungen machen, tanzen den selben Tanz). Stellt die Frage danach, wer „wir Frauen” eigentlich sind, was die Erfahrungen sind, und was in der Aktion sichtbar gemacht wurde und was nicht: Gewalt wurde nach weit weg verschoben, Rassismus und Homophobie wurden dort, wo sie teilnahm, erst nach einer Stunde angesprochen. Die Betroffenheit hier, vor Ort, eher gar nicht sichtbar gemacht: Weiße Hetero-Normen, Doppelmoral gegen Sexworkerinnen*, Ausbeutung von „illegalen” Frauen*, Situation von Trans*menschen, heterosexistische Adoptionsregelungen, Zwangszweigeschlechtlichkeit, usw.

Die Faserpiratin fragt auch, ob OBR nichts für Feminist_innen war. Kritisiert genauso wie andere das Kampagnenvideo, war dennoch auf der Aktion in Köln. Fand dann die Redebeiträge sehr schwach: es wurde nur eine Form von Unterdrückung (Sexismus) sichtbar gemacht, und die nur anderswo; Mehrfachdiskriminierungen waren auch unsichtbar. Den häufigen Dank an anwesende Männer* fand sie, genauso wie DaniSojasahne übrigens, störend, aus der Überlegung heraus, dass dies selbstverständlich sein sollte.

Johannah Lea vermisst genauso die Zusammenhänge der unterschiedlichen Diskriminierungsebenen (Intersektionalität) und beklagt den Ausschluss von nicht „genormten” Frauen. Sie hat sich dennoch entschieden, hinzugehen, aber mit Plakaten, die eben dies ergänzten.

So, das war jetzt einiges in deutscher Sprache, nun auf Englisch:

Natalie Gyte schreibt in der Huffington Post, warum sie One Billion Rising nicht unterstützt. OBR drückt ihrer Auffassung nach nicht die eigentliche Ursache der Ungleichbehandlung von Frauen aus: ein patriarchales System, das eine Maskulinität hervorbringt und Kontrolle über Frauenkörper ausübt und diese unterwirft. Außerdem zitiert sie Kritik von Frauen aus anderen Ländern wie dem Kongo oder dem Iran.

Spectra antwortet auf diese Kritik: Es besteht keine Hierarchie des Aktivismus; sie hat es satt, wenn weiße Frauen (wie Natalie Gyte) die Worte von Frauen of Color verwenden, um in deren eigenen Gemeinschaften zu Polarisierungen aufzustacheln (z.B. diese weißen Frauen sind gute Verbündete, jene schlechte); und als afrikanisch-amerikanische Frau verwahrt sich Spectra gegen die Unterstellung, Tanz sei als Aktionsform schwächer oder eine falsche Aktionsform. Sie findet Kritik zwar gut, wünscht sich aber, dass diese nicht polarisiert oder spaltet, sondern eher auf die Kritisierten zugeht und diese in Anspruch nimmt, sich damit auseinanderzusetzen.

„The Knoll” kritisiert die „Vagina Monologe” und wie damit umgegangen wird. Diese dürfen nicht an die Gegebenheiten des lokalen Publikums (oder der Kultur etc.) angepasst werden. Sie sind sehr geschlechts-essentialistisch durch ihre Gleichsetzung von Frau und Vagina. Dies schließt Frauen* aus, die sich nicht über eine Vagina identifizieren können oder wollen.

Auch Caitlin Petrakis Childs zitiert feministische Kritik an den Vagina Monologen und den damit zusammenhängenden V-Days (V auch für „Vagina”) – hier aus ihrer Perspektive als Queer und intersexuellen Aktivistin und Sprecherin. Speziell die Vagina als Ort heranzuziehen um weibliche Sexualität auch öffentlich, politisch, zurückzuholen (reclaim) erscheint als heteronormativ (was ja auch zu dem Timing des V-day auf den Valentinstag passt). Die Vagina zur Definition und Vereinigung von Frauen heranzuziehen, stößt natürlich bei Feminist_innen, die auch an trans*- und inter*-Politik denken, auf Bedenken. Post-Koloniale und anti-rassistische Feminst_innen tragen Bedenken damit, dass „Vagina” als ein Konzept mit einer gleichen Bedeutung für Frauen auf der ganzen Welt geschaffen wird. Ihre persönliche Kritik verbindet Caitlin Childs mit ihrer eigenen Erfahrung mit „Vagina” (ohne die sie geboren wurde) als einem Ort der medizinischen Traumatisierung, der Körpernormierung. Denn das Problem erlebte sie nicht darin, wie sie geboren wurde, sondern dass ihr gesagt wurde, der Körper sei so, wie er ist, falsch und müsse repariert werden; dadurch also, dass Ärzt_innen diese natürliche Varianz des Körpers zu einem medizinischen Problem erklärt haben und es so behandelt haben, als sei es ein wirklicher medizinischer Notfall. Durch die so verursachte Traumatisierung und Beschämung konnte sie nicht ausdrücken, was für sie an einer Stelle der Vagina Monologe komplett falsch war (dort ging es auch um eine Frau, die als Kind ohne Vagina geboren wurde, wo dies dann von einem Arzt als „mach Dir keine Sorgen, das können wir gut beheben, es wird alles gut”, also als Makel, als unakzeptabel, als zu beheben dargestellt wird). Diese Stelle wurde später aus den Vagina Monologen gestrichen, aber erst nachdem Intersex-Aktivist_innen bei Organisator_innen des V-Day Druck machten und sie über die Genitalverstümmelungen bei intersexuell geborenen Kindern und den Intersex-Aktivismus aufklärten. Allerdings wurde dieser Abschnitt einfach ersatzlos gestrichen. Seither sind intersexuell geborene Menschen in den Vagina Monologen schlicht unsichtbar. Sprich: Zuerst wurde die Genitalverstümmelung an Mädchen in Afrika als ernst und tragisch dargestellt, die Genitalveränderung an intersexuellen Kindern aber in der besagten Szene eher spielerisch (und als positive Reparatur) dargestellt; das eine als Verstümmelung, das andere als „Märchen”; alle Monologe aus eigener Sicht außer dieser Szene. Ist Unsichtbarkeit so viel besser?

Das war’s davon. Fazit: Ich selbst bin sehr unentschlossen, was das ganze in 2014 angeht.

EDIT: Weitere Links. Der Freitag diskutiert die Wahl des Symbols der stilisierten Vagina für One Billion Rising. Der Artikel beschreibt zuerst, wie One Billion Rising 2013 aus einer Idee von Eve Ensler entstanden ist, zum 15. Geburtstag ihrer Organisation V-Day, sich inzwischen jedoch verselbstständigt hat. Auch das Logo ist aus diesem Zusammenhang mit V-Day entstanden – einem Zusammenhang, den die inzwischen vielen Menschen nicht kennen und nicht kennen müssen, die spezifisch zu One Billion Rising (dazu) gekommen sind. Dann benennt der Artikel die Kritikpunkte an dem Logo; z.B. Frauen, die keine Vagina haben, Nicht-Frauen (z.B. Trans*männer), die (evtl.: noch) eine Vagina haben (oder hatten), Frauen, die sich nicht über den Körper bzw. diesen Teil des Körpers identifizieren (lassen) wollen. Und alle ggf. auch Gewalt, auch sexistische Gewalt erlebt haben können. Der Artikel spricht dann für eine kritische Auseinandersetzung mit der Wahl des Logos, am Ende kommt er jedoch zu dem Schluss, es sei vielleicht doch passend, auf eine andere Weise: In einer patriarchalen Gesellschaft ist genau das von außen die aufgezwungene Zuschreibung: Frau = Vagina, und genau diese sind die, die abgewertet werden und denen sexistische Gewalt angetan wird.

Hier stimme ich jedoch mit dem Artikel nicht überein. Die Gender-Zuschreibung geschieht in den seltensten Situationen dann, wenn andere wahrnehmen, ob eine*r eine Vagina hat. Wenn der*die Aggressor*in dann evtl. sieht, dass die getroffene Annahme nicht stimmt, stachelt das in der Tendenz eher zu mehr denn weniger Gewalt an. Siehe Transgender Day of Remembrance.

Und noch Beyond Eve Ensler: What Should Organizing Against Gender Violence Look Like? (englischsprachig). Mit Links zu kritischen Analysen der Veröffentlichungen von Eve Ensler und One Billion Rising. Der Artikel selbst befasst sich damit, wie eine Bewegung für Gerechtigkeit und zur Beendigung von sexistischer Gewalt wirklich aussehen sollte. Wie so eine Bewegung sich kritisch mit der Kategorie „Frau”, auch intersektionell bzw. antirassistisch/antikolonial, und mit der Rolle von Staat und Kapitalismus in der Unterdrückung auseinandersetzen muss. Dass sie selbst zum Ziel haben muss, Gemeinschaften aufzubauen, in denen Gewalt undenkbar ist, statt hauptsächlich den Staat um Maßnahmen zu bitten. Dass sie das Gefängnissystem als zentrale Säule von Gewaltstrukturen sehen muss und daher keine Lösung zur Beendigung von Gewalt darin sehen kann, die Vergewaltigung anzuzeigen. Sie müsste die Rolle von Imperialismus in Bezug auf weltweite sexistische Gewalt hinterfragen. Die Beendigung von rassistischer Gewalt wird als eng verknüpft mit der Beendigung von sexistischer Gewalt gesehen. Krieg ist auch eng mit sexistischer Gewalt verknüpft, und daher kann die Beendigung sexistischer Gewalt weder die Rechtfertigung für Krieg sein, noch dafür einseitig eine Volksgruppe als fortschrittlich und eine andere als rückschrittlich zu bezeichnen, wenn die Wirklichkeit anders ist. Eine Zusammenarbeit mit einer Bewegung gegen Menschenhandel, die Sexarbeit kriminalisiert und Sexarbeiter*innen dadurch noch mehr dem Risiko von Gewalt aussetzt, kann nicht stattfinden. Auch die Gewalt an Staatsgrenzen, sowohl durch sexuelle Gewalt, als auch durch die Ausgrenzung von Menschen als sogenannte „Illegale” sollte sichtbar und zum Ziel gemacht werden, genauso wie Umwelt-Rassismus, wp die territoriale und körperliche Integrität von rassistisch unterdrückten und kolonisierten Gemeinschaften durch Giftmüll und Ressourcenausbeutung verletzt werden. Eine solche Bewegung muss außerdem die Geschichte und das Ausmaß an Organisation, das bereits stattgefunden hat, ernstnehmen; also darf sie nicht behaupten, denen eine Stimme zu geben, die sie bereits selbst erhoben haben. Sie muss die Komplexität der erlebten sexistischen Gewalt weltweit sichtbar machen/halten und respektieren statt die Lebensgeschichten von Menschen zu instrumentalisieren, um ein einziges Narrativ über sexistische Gewalt zu transportieren. Und sie sollte sich nicht auf die Prominenz einzelner konzentrieren, sondern auf die tatsächliche Basisarbeit, die alle tun müssen, um sexistische Gewalt (in allen ihren Intersektionen) zu beenden.

Und schon im Kommentar: Auf Mädchenmannschaft schreibt Charlott Fünf Gründe, warum Eve Ensler nicht als Leiterin einer weltweiten feministischen Kampagne akzeptiert werden sollte. Kurz: Vagina (Cissexismus, Biologismus…); Rolle des Staates; Kolonialismus; Unsichtbarmachen von (anderem) Aktivismus; Paternalismus.

Noch ein Posting, englischsprachig: There is No „We“: V-Day, Indigenous Women and the Myth of Shared Gender Oppression, by Lauren Chief Elk. Unbewusste (?) Appropriation eines Tages, der zur Erinnerung an vermisste und ermordete Frauen begangen wird, dieses Jahr bereits zum 23. Mal. Und wie das Herangehen von V-Day und OBR an das Thema geschlechtsspezifischer Gewalt in Wirklichkeit schädlich ist, gerade für Frauen* of Color. Und dass es zum einen nicht hilft, sich an das System (und den Staat) zu wenden, um Hilfe gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu bekommen – denn das System selbst übt viel zu oft Gewalt aus – und zum anderen kein einheitliches „wir” gibt. Gerade Frauen* of Color sind oft ein Kollateralschaden, wenn ein solches „wir” suggeriert wird. (Übrigens genauso Trans*frauen bzw. Trans*- und Inter*-Menschen generell! Been there.)

Englischsprachig: why (my) vagina* has an asterisk Passt eher indirekt hierzu wegen des Logos.

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8 Antworten zu One Billion Rising, kritische Linksammlung

  1. osobr schreibt:

    One Billion Rising bietet für alle was. Der kritisierte Video wird zurecht kritisiert, ist aber aus dem letzten Jahr und auch V-Day hat gelernt und bemüht sich. (Was die GLADTKritik betrifft: Wir haben sie eingeladen, mit uns zu planen, damit so was nicht passiert, haben aber leider keine Antwort bekommen.)
    Choreographie zu tanzen ist nicht Voraussetzung, an vielen Orten wird einfach Freestyle getanzt.
    Auch muss gar nicht mitgetanzt werden, wenn jemand sich damit nicht identifizieren kann, es gibt auch andere Möglichkeiten, sich zu beteiligen.
    V-Day hat das Ganze nur ins Leben gerufen, One Billion Rising ist aber eine unabhängige Aktionsform und lediglich denen verpflichtet, die sie durchführen. Man muss deshalb nicht mit V-day sympathisieren, um sich gegen die Alltagsgewalt gegen Frauen auszusprechen.

    Weitere Texte zur Information und zur Meinungsbildung finden sich hier:
    http://onebillionrisingosnabrueck.wordpress.com/
    http://onebillionrising2014.de/OBR-Events-in-der-BRD

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  5. amzaun schreibt:

    Aus aktuellem Anlass: Diesen und zwei weitere Links im Artikel dazueditiert.

  6. amzaun schreibt:

    One Billion Rising und V-Day sollen unabhängig sein, meinte d* Kommentierend* oben: „V-Day hat das Ganze nur ins Leben gerufen, One Billion Rising ist aber eine unabhängige Aktionsform“ Wenn das so ist, dann irritiert mich schon, dass auf http://www.onebillionrisingdeutschland.org/obr-veranstaltungen.html OBR- und V-Day-Veranstaltungen „(z.B. Benefizaufführungen der Vagina Monologe)“ nebeneinander aufgeführt sind. Kritik an den Vagina Monologen ist ja bereits im Post selbst verlinkt, so dass das für jetzt genügen mag.

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